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Fahndung nach den Bienenkillern: Lerneinheiten nun online

15. Mai 2013 von Heiner Wittmann

Würzburg/Stuttgart, 15.05.2013. Pestizide, Insektizide, Fungizide, Herbizide: Bienen sterben aber auch an Parasiten, Krankheiten oder natürlichen Ursachen. Zu diesem Problemkreis stehen nun drei Lerneinheiten für die Klassen 10 und 11 kostenlos auf der Website www.hobos.de online.

Die Maikrankheit ist da: Aufgrund von Wassermangel haben Bienen Verstopfung und zittern regelrecht beim Versuch abzukoten. Das überleben manche von ihnen nicht. Glücklicherweise nicht so im HOBOS-Stock. Die HOneyBee Online Studies (kurz: HOBOS) sind ein kostenloses Angebot der Universität Würzburg: Kinder ab 5 Jahre beobachten live einen Bienenstock und können sich hier als Forscher betätige. Online lernen sie spielerisch und praxisnah mathematische, naturwissenschaftliche und technische Kenntnisse und Fähigkeiten einzusetzen. „Die Maikrankheit ist jedoch nur eine von vielen Todesursachen, auch andere Tiere oder Menschen und ihre Gifte sind Bienenkiller“, erläutert Prof. Dr. Jürgen Tautz, Leiter des HOBOS-Projektes. Prinzipiell gehe es „seinen“ 10 000 Bienen aber sehr gut. Am 5. Mai sind die ersten Bienen geschlüpft.

hobos-stock

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat den Vorschlag der EU-Kommission begrüßt, bestimmte Pestizide zu verbieten > http://www.umwelt-im-unterricht.de/wochenthemen/warum-sterben-die-bienen. Um die Schülerinnen und Schüler selbst auf die Fahndung nach den Bienenkillern zu schicken, hat die Universität Würzburg drei Lernzirkel zu diesem Thema erstellt (die Blocks 3, 4 und 9 unter > http://www.hobos.de/de/lehrer-schueler-eltern/lehrmaterial/gymnasium/biologie.html), anhand derer sie relevante Todesursachen für Honigbienen nachvollziehen können.

Die Klett MINT GmbH entwickelt darüber hinaus aktuell ein HOBOS-Arbeitsbuch für Lehrkräfte und Schüler ab der 3. Klasse, in dem auch dieses Thema Eingang finden wird.

Über HOBOS
Die HOneyBee Online Studies (kurz: HOBOS) der Universität Würzburg eröffnen Schulen die Möglichkeit, anhand von einem High-Tech Bienenvolk naturwissenschaftliches Arbeiten fächer-, klassen- und schulartübergreifend zu gestalten. HOBOS ist eine bisher einmalige Lehr-, Lern- und Bildungsplattform und stellt mit www.hobos.de ein Forschungslabor ins Netz, in dem die Schüler die Bienenkolonie live beobachten und erforschen können – und damit ihre Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Informatik praxisnah anwenden und vertiefen.

Klett-Mint: Mehr Kooperation, bitte!
Fast 60 % der Lehrer wünschen sich mehr Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft

18. April 2013 von Heiner Wittmann

Stuttgart/Bonn/Osnabrück, 18.04.2013. Bekämpfung des Fachkräftemangels von der Pike auf: mit mehr Berufsorientierung und mehr Praxisnähe in den Schulen. Eine Umfrage1 von bildungsklick, Lehrer-Online und Klett MINT zum Thema Kooperation von Schule und Wirtschaft ergab, dass die Zusammenarbeit noch ausbaufähig ist.

Von der Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft profitieren letztlich beide Seiten: Die Schüler erhalten einen praktischen Einblick in die Berufswelt, die Unternehmen Zugang zu potenziellen Fachkräften. Fast 60 % der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer befürworten daher die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft. Praktikumsangebote (85 %) und Werksführungen (73 %) wären dabei die wichtigsten Maßnahmen, um diesen Praxisbezug herzustellen. Aber auch praxisnahe
Unterrichtsmaterialien (59 %) sowie Lehrerfortbildungen zu praxisbezogenen Themen (54 %) wären hilfreich, äußerten sich die Teilnehmer der Umfrage. Dabei greifen 89 % auf kostenlose Lehrmaterialien im Netz zurück.

<< Download der Umfrage

“Die Umfrage zeigt uns, dass großer Bedarf an einer engeren Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft besteht, auch wenn bisweilen Skepsis bezüglich einer möglichen Beeinflussung besteht“, resümiert Dr. Dierk Suhr, Geschäftsführer der Klett MINT GmbH. Mit Lehrerfortbildungen, Zeitschriften und Unterrichtsmaterialien bringt die Dienstleistungsagentur der Klett Gruppe Industrie und Schule zusammen, um den technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und für
MINT-Berufe zu begeistern.”

Unterrichtsmaterialien zu MINT-Themen sind auch bei Lehrer-Online sehr gefragt“, ergänzt Gabi Netz, Chefredakteurin des Internetportals Lehrer- Online. „Die Umfrage zeigt, dass kostenlose Materialien von Lehrerinnen und Lehrern gern genutzt werden, wenn sie auf den Lehrplan abgestimmt, praxisnah und werbefrei sind.“


Zum Download > Ergebnisse der Lehrer-Umfrage: „Verzahnung von Schule und Wirtschaft“ *.pdf


1 Alle Prozentzahlen gerundet. Es nahmen 367 Lehrerinnen und Lehrer aller Fachrichtungen und Schularten aus ganz Deutschland teil. Die kompletten Umfrageergebnisse finden Sie unter > www.klett-mint.de/presse.

www.klett-mint.de

2. April 2013 von Heiner Wittmann

Auf unserer Homepage > www.klett-mint.de werden die neuestens Artikel unserer Zeitschriften vorgestellt. Ausserdem zeigen wir dort auch Veranstaltungen und Lehrmaterialien an.

Am 2. Februar: „Woozle Goozle“, die vorabendliche Bildungsoffensive des Kindersenders SuperRTL

11. Februar 2013 von Heiner Wittmann

Am 2. Februar ging um 19:45 Uhr mit „Woozle Goozle“, die vorabendliche Bildungsoffensive des Kindersenders SuperRTL, auf Sendung: medienbewusst.de hat sich die erste von neun Folgen der neuen Wissenssendung angesehen.

SUPER RTL greift auf die pädagogische und fachliche Kompetenz der Klett MINT GmbH zurück. Die Kindersendung Woozle Goozle wird mit 24 Folgen auf witzige Art Phänomene aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik erklären.

<< Foto: SUPER RTL, BU, Moderator Benedikt Weber und die Figur Woozle aus der Puppenschmiede von Martin Reinl.

Erstmals in seiner Geschichte kooperiert das traditionsreiche Unternehmen Klett mit dem Fernsehen: Die Klett MINT GmbH, deren Mission die Förderung von Naturwissenschaften und Technik ist, berät den Familiensender SUPER RTL bei seiner neuen Produktion „Woozle Goozle“. Moderator Benedikt Weber und die Figur Woozle aus der Puppenschmiede von Martin Reinl erklären Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren, ihren Geschwistern und Eltern die Welt. Woozle, eine blaue Mischung zwischen Känguru und Beutelratte, probiert alles aus, zündelt und haut drauf, und das auf Basis der Bildungspläne. Geht die Sonne auch mal aus? Kann man einen Blauwal wiegen? Hier bleibt keine Frage offen.

Für den pädagogischen Background des Comedy-Wissensmagazin ist Klett MINT zuständig. „Wir achten darauf, dass die Inhalte der Sendungen sich zum großen Teil auch in den Bildungsplänen wieder finden oder zumindest sehr nah an der Lebenswelt der Kinder sind“, beschreibt Geschäftsführer Dr. Dierk Suhr die pädagogisch-didaktische Beratungsleistung von Klett MINT. „Diese Sendung weckt die Faszination für Naturwissenschaften schon bei kleinen Kindern. Das wollen wir unterstützen, denn an solchen Formaten mangelt es bisher.“ Durch die inhaltliche Beteiligung an der TV-Sendung zeigt Klett MINT seine Innovationskraft in Sachen Nachwuchsförderung für MINT-Berufe.

Claude Schmit, Geschäftsführer von SUPER RTL, bekräftigt die erfolgreiche Partnerschaft: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Klett MINT einen kompetenten Partner gefunden haben, der die pädagogisch-didaktische Qualität der Beiträge gewährleistet. So gelingt es uns einmal mehr, Wissensvermittlung gleichermaßen unterhaltsam und anspruchsvoll zu gestalten.“ Für die Produktion zeichnet Endemol verantwortlich.

Sendezeiten:

Sa. und So., 08:25 Uhr bis 08:50 Uhr, 19:45 Uhr bis 20:15 Uhr

ab 02.03., Sa. und So., 08:30 Uhr bis 09:00 Uhr, 19:45 Uhr bis 20:15 Uhr

Sex im „Science Pub“ am 29. 10. 2012 in der Rosenau in Stuttgart

30. Oktober 2012 von Heiner Wittmann


Der Biologe Prof. Dr. Joachim Ruther von der Universität Regensburg war der Referent beim ersten Science Pub und er lockte mit der Frage „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten“. War natürlich überfüllt. Leider mussten viele draußenbleiben.

Junge und jung gebliebene Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern, ist die Idee dieser neuen Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V., des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der Klett MINT GmbH. Und das war perfekt gelungen.

> Das Fotoalbum steht auf Facebook.

Weitere Termine: 19.11.2012 und 21.01.2013.

Referenten werden der ehemalige Wilhelma-Tierarzt, Dr. Wolfram Rietschel und der Stuttgarter Geologe Prof. Dr. Hartmut Seyfried sein. Einmal wird es um Affen und Menschen, das andere Mal um unseren Planeten Erde gehen.

Da gehen wir hin: „Science Pub“
Unterhaltsame Wissenschaft in lockerem Rahmen

28. September 2012 von Heiner Wittmann

Junge und jung gebliebene Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern, ist die Idee dieser neuen Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V., des > Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der > Klett MINT GmbH.

Ganz unkonventionell geschieht dies im Rahmen einer After-Work-Veranstaltung, Veranstaltungsort ist das Kulturcafé Rosenau in der Rotebühlstr. 109 b in Stuttgart > www.rosenau-stuttgart.de. Die erste Veranstaltung ist am 29.10.2012 um 19 h.

Sie erleben führende Wissenschaftler, die populärwissenschaftlich aufbereitet, spannende naturwissenschaftliche Themen und neueste Forschung in lockerer Atmosphäre präsentieren. Bei einem Glas Bier, Wein oder Sprudel können Sie kurzweilig eintauchen in den Kosmos der Wissenschaft und sich inspirieren lassen von ganz besonderen Themen und ausgewählten Referenten. Der Biologe Prof. Dr. Joachim Ruther von der Universität Regensburg ist Referent beim ersten Science Pub – er konnte schon beim Science Slam 2011 seine Zuhörer zu Beifallsstürmen animieren! Sein Thema: „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten“ – lassen Sie sich von den vorgestellten Beispielen überraschen! Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.00h.

Weitere Termine: 19.11.2012 und 21.01.2013.

Referenten werden der ehemalige Wilhelma-Tierarzt, Dr. Wolfram Rietschel und der Stuttgarter Geologe Prof. Dr. Hartmut Seyfried sein. Einmal wird es um Affen und Menschen, das andere Mal um Experimente rund um den korrekten Ausschank von Hefeweißbier gehen.

MINT ist in. Aber warum eigentlich mehr MINT?

13. August 2012 von Heiner Wittmann

Die wichtigsten Stichworte der > Philosophie der Initiative “MINT Zukunft schaffen”:

Der Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist in Deutschland offenkundig.
> „MINT Zukunft schaffen” gehört zu den vielen Initiativen, die das Interesse an MINT_Berufen nachhaltig fördern möchten. Überall hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Grundlagen für MINT in den Schulen verbessert werden muss. Von vielen Studenten wird der Bruch zwischen der Schule und der Universität immer noch als viel zu stark empfunden. Aber das Karrierepotential der MINT-Berufe beeindruckt durch seine Vielfalt in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie oder in der IT-Branche, und zunehmend in der Dienstleistungsbranche wie z. B. Banken und Versicherungen. Viele Initiativen schenken der > Förderung von Frauen eine besondere Aufmerksamkeit.


Es genügt aber überhaupt nicht, nur die Vorteile und die guten Zukunftsperspektiven der MINT-Fächer aufzuzählen. Getreu dem Motto, man sieht nur, was man weiß, geht es auch vor allem um handfeste Inhalte. Un da wird es richtig spannend.

Termine


GDCP-Jahrestagung
“Forschendes Lernen”
17.-20.September 2012, Hannover


Klett MINT-Kongress
“Außerschulische Lernorte”
*.pdf
4. Oktober 2012, Berlin


> MNU-Herbsttagungen
ab August 2012

Die Wissensartikel von > genius, die junge WissensCommunity von Daimler bringen Kindern und Jugendlichen, Eltern und Lehrern, Naturwissenschaft und Technik sowie viele faszinierende Facetten der Automobilbranche und der Mobilität näher. Es geht darum, die Perspektiven der Zukunftstechnologien kennenlernen. Ein Konzern wie Daimler ist natürlich bestens gerüstet, um die richtigen Fragen zu stellen: Was wird Menschen in Zukunft bewegen? Was tanken Autos in zehn Jahren? Kann Abgas aus Wasser sein? Wie kann man bei der Entwicklung von Autos das Klima und die Umwelt schützen? Ist Verkehrssicherheit mehr als Sicherheitsgurt und Airbag? Mit der Technik wachsen die Herausforderungen und der Bedarf nach immer neuen spezialisierten Fachkräften. Nicht nur technisches Wissen, auch Initiativen und vor allem Leidenschaft für MINT-Berufe sind gefragt.

www.genius-community.com


Die Vielfalt auf dieser Website Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen des Bundesministeriums für Forschung und Bildung ist cool und beeindruckend: Ein ausführlicher Besuch dieser Seite weckt das Interesse, mehr über MINT zu erfahren in sehr nachhaltiger Form: > MINT – was ist das eigentlich?: Diese Kurzbeschreibung der MINT-Fächer öffnet ungeahnte Perspektiven auf ihren Zusammenhänge untereinander. Man könnte auch sagen, gemeinsam sind die MINT-Fächer erst richtig stark. Auf der Seite komm mit nach Mint gibt es auch viele > MINT-Infos zum Herunterladen: “Hier findest du aktuelle Flyer, Broschüren und Zeitschriften, in denen du dich über MINT schlau machen kannst. Erfahre stets die aktuellsten und spannendsten Infos über das Leben und den Beruf mit Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.”


Schule und Universität sind ganz verschiedene Institutionen und folglich funktioniert die Lehre in der Uni auch ganz anders. Am besten man lässt sich ohne Wenn und Aber darauf ein. Mit der Aufnahme eines MINT-Studiengangs geht es aber erst richtig los, denn jetzt wird Eigeninitiative besonders gefragt. Am besten man informiert sich so bald wie möglich, wie die Unis für MINT werben, so wie z. B. auch die Universität Stuttgart mit ihrem > MINT-Kolleg oder die Uni-Würzburg: > JIM hilft Erstsemestern.


Und dann gibt es noch viele Interessenverbände, die die Verbindung zwischen Lehre und Forschung in den Unis und Fachhochschulen zu der Industrie und den vielen Unternehmen herstellen, die dringend Absolventen mit MINT-Berufen benötigen. Zu ihnen zählt unter vielen anderen die Initiative > Wirtschaftsförderung in der Region Stuttgart, die als zentraler Ansprechpartner für Investoren und Unternehmen in der Stadt Stuttgart und den fünf umliegenden Landkreisen auftritt. Sie macht die Qualitäten des Wirtschaftsstandortes bekannt, unterstützt Unternehmen bei der Ansiedlung und fördert mit zahlreichen Projekten und Angeboten die Entwicklung des Standortes. Schauen Sie sich auf dieser Website um. Allein die > Publikationen enthalten geballtes Wissen auch rund um MINT.


In diesem Artikel werden nur vier von > 21 Partnern von Klett-MINT genannt, die MINT-Fächer und die MINT-Ausbildung stützen und fördern. Das Durchstöbern dieser Partner-Websites lassen allen, die noch zögern, ein helles Licht aufgehen. Websites wie > www.think-ing.de/ vom GESAMTMETALL • Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. verraten alles über die Ingenieurberufe. Wenn man weiß, was es alles gibt, kann man zielgerichtet studieren und bald mit Praktika systematisch Beziehungen zu künftigen Arbeitgebern aufbauen. Jobprofile, Studienerfahrungen, Materialien, hier gibt es einfach alles.

Womit die Frage Aber warum eigentlich mehr MINT? erst einmal beantwortet wäre.

Dritter Kongress
„Schule und Wirtschaft gemeinsam für mehr MINT“

10. August 2012 von Heiner Wittmann

Termin: 04. Oktober 2012 | 08:30 – 16:30 Uhr | Stuttgart

Dritter Kongress „Schule und Wirtschaft gemeinsam für mehr MINT“

Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Bereits zum dritten Mal findet am 4. Oktober 2012 der Kongress „Schule und Wirtschaft gemeinsam für mehr MINT“ in Stuttgart statt. Die Veranstaltung richtet sich wieder an Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II. Schwerpunktthema des diesjährigen Kongresses sind Außerschulische Lernorte

In einem abwechslungsreichen Programm werden außerschulische Lernorte, Schülerlabore und Materialien für praxisnahes Lernen im Unterricht vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten neue Impulse, wie der Besuch von außerschulischen Lernorten Unterricht sinnvoll ergänzen kann und warum das Begreifen für naturwissenschaftliches Forschen so wichtig ist.

> Einladung für Teilnehmer
> Einladung für Aussteller

Max. Teilnehmerzahl: 350

Am besten jetzt gleich anmelden!

Gefunden und gelesen:
Pascal Hetze, Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen

10. August 2012 von Heiner Wittmann

Pascal Hetze stellt in einer 2. aktualisierten Auflage > Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen (*.pdf) vor:

Ein Blick auf die demographische Entwicklung genügt, um die guten Karriereperspektiven für MINT-Berufe nachhaltig zu hervorzuheben: “Der demografische Wandel sorgt für einen hohen Ersatzbedarf bei MINT-Fachkräften. Jedes Jahr scheiden beispielsweise etwa 40.000 Ingenieure aus dem Erwerbsleben aus. Hinzu kommen bis zu 18.000 Mathematiker und Naturwissenschaftler, die in Rente gehen (IZA-Studie, 2007). Diese aktuellen und zukünftigen Ruheständler müssen kontinuierlich durch MINT-Absolventen ersetzt werden.” (S. 4)

Der Einfluss der Schule bei der Studienfachwahl ist sehr hoch: “Die Vorbildung aus der Schule spielt eine ganz wesentliche Rolle bei der Wahl eines Studienfachs. Viele MINT-Studierende hatten bereits im Abitur Prüfungsfächer aus dem MINT-Bereich. Drei von vier Studienanfängern der Mathematik und etwa zwei von drei Studienanfängern der Informatik und der Elektrotechnik hatten Mathematik als Hauptprüfungsfach im Abitur. Auch Physik-Leistungskurse wurden von vielen MINT-Studierenden für das Abitur belegt. Von Studierenden der Geisteswissenschaften hatte dagegen nur eine kleine Minderheit Mathematik oder Physik als
Leistungskurs im Abitur.” (S. 10) Genau hier setzt > www.klett-mint.de an und bietet Lehrern vielfältiges Informationsmaterial für die MINT-Fächer an.

Gute Berufsaussichten: “Absolventen der MINT-Fächer gelingt in der Regel ein rascher und erfolgreicher Einstieg in den Arbeitsmarkt. Laut HIS-Absolventenbefragungen hatten je nach Abschlussjahr und Fach zwischen 70 und 90 Prozent der MINT-Absolventen nach spätestens einem Jahr eine reguläre Beschäftigung. Im Durchschnitt aller Hochschulabsolventen lag der Anteil mit 50 Prozent deutlich niedriger.” (S. 18)

MINT Zirkel Juni-Juli 2012

7. August 2012 von Heiner Wittmann

“Der MINT Zirkel ist die Zeitung, die Lehrkräfte bei ihrem naturwissenschaftlich-technischen Interesse abholt und Ideen und Inspirationen für den Unterricht liefert,” schreibt der Chefredakteur Dr. Benny Pock über diese Lehrerzeitung, die sich monatlich an alle deutschen MINT-Lehrkräfte im Sekundarbereich wendet und sie über aktuelle Themen aus Naturwissenschaft und Technik informiert. MINT Zirkel enthält Arbeitsblätter, Unterrichtsentwürfe, Veranstaltungstermine und viele spannende Informationen.

Der Aufmacher der Juni/Juli-Ausgabe von MINT Zirkel ist ein Artikel von Michael Bau, Professor für Geowissenschaft an der Jacobs University in Bremen, über Wasser als Urquell des Lebens. Seit mindestens 3,85 Mrd. Jahren gibt es Ozeane auf unserem Planeten. Brigitte Osterath schreibt über Demie, Kohlenstoff und Fullerene und wieso man durch die Architektur ihnen auf die Schliche kommt: > Unterichtsmaterialien zu den Fullerenen und die > Bauanleitung für ein Papiermodell.

Dr. Volker Bieta berichtet in der Rubrik über die Spieltheorie und der MINT Zirkel liefert auch dazu ein Arbeitsblatt auf S. 10.

Termine


GDCP-Jahrestagung
“Forschendes Lernen”
17.-20.September 2012, Hannover


Klett MINT-Kongress
“Außerschulische Lernorte”
*.pdf
4. Oktober 2012, Berlin


> MNU-Herbsttagungen
ab August 2012

Seit wann existiert auf der Erde Wasser? Die Experten der Geochemie, Geologie und Mineralogie diskutieren kontrovers. Prof. Michael Bau zeigt, dass es gibt. Unter anderem bietet die Juni-Ausgabe noch einen Artikel und Arbeitsblätter zur > Spieltheorie. Strategien? Den besten Weg finden? Das kann Strom auch, weiß Günther Ebert: Das Stromnetz beginnt zu denken, so lautet die Überschrift seines Beitrags.

Sebastian Thrun lehrt als Professor an der Stanford University. Für ihn liegt die Zukunft der Bildung im Internet, berichtet Benny Pock. Um das Cantorsche Diskontinuum geht es auf Seite 9. Professor Dr. Hartmut Wellstein erklärt die Argumente Cantors und schafft es auf einer Seite meine Aversion gegen die Mengenlehre zumindest einmal zu hinterfragen. Schade, diese Zeitung hätte ich damals auch gerne im Matheunterricht gehabt.

Ulrich Kattmann greift eine meiner Lieblingsideen auf: Biologie, Geografie und Geschichte nutzen und bündeln ihre Fachkompetenzen und reihen sich unter den Titel Glückliches Europa -Ursachen unterschiedlicher Kulturentwicklungen mit Arbeitsblättern hier auf Seite 8 und 9.

Forschendes Lernen in der Grundschule bis zu Jugend forscht: Auf S. 12 ist der ganze MINT-Bogen aufgespannt. Eliza ter Jung berichtet das Mitmachlabor im Chemikum Marburg.

Soviel geballtes Wissen kann kostenlos > abonniert werden. Nebenbei demonstriert diese Ausgabe auf wunderbare Weise, wie die MINT-Fächer zusammenhängen. Zählen wir mal nach: Wie viele Themen dieser Ausgabe werden davon im Schulunterricht ohne den MINT Zirkel thematisiert? Nicht so viele? > Kostenloses Abonnement

> MINT Zirkel
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